Energieberatung Ing. Büro Tofelde
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Ein Energiemanagementsystem hat zum Ziel, einen effizienten Energieeinsatz zu ermöglichen, zu dokumentieren, zu verwalten und diesen ständig zu verbessern. Es hat also Einfluss auf organisatorische wie auch auf technische Abläufe und Verhaltensweisen. Dieses Prinzip ist nicht unbekannt aus anderen Managementsystemen, allen voran der DIN EN ISO 14001, aber auch der DIN EN ISO 9001, OHSAS 18001 und weiteren Systemen, die oft unter dem Dach eines „integrierten Managementsystems“ (IMS) nach VDI 4060 zusammengefasst werden. Die DIN  50001 wird sich in diese integrierten Managementsysteme einreihen, denn ihre Struktur entspricht  in etwa der ISO 14001. Die erste Motivation, ein Energiemanagementsystem einzuführen, wird für jedes Unternehmen das Ziel der Kostenreduktion sein. Mit einem rationellen Energieeinsatz lassen sich aber Ökonomie und Ökologie miteinander verbinden, denn ein reduzierter Energieeinsatz ist gleichzeitig ein Beitrag für den Klimaschutz.

 

Das Managementsystem folgt dem Prinzip des „Deming-Kreises“ (PDCA-Prinzip: Plan – Do – Check – Act): Energieverbräuche aufzeichnen, bewerten und gegebenenfalls mit Maßnahmen reagieren. Dieses Prinzip der kontinuierlichen Verbesserung wird in der DIN  50001 genauso vorgegeben, wie es auch aus der ISO 14001 bekannt ist. Auf die Darstellung dieser Zusammenhänge wird daher hier weitgehend verzichtet. Es soll nur auf die Unterschiede beider Systeme eingegangen werden. Eine wichtige Aufgabe kommt in der DIN  50001 dem „Management-Vertreter“ oder auch „Energiemanager“ zu, der für das Energiemanagementsystem verantwortlich ist. In dieser Funktion hat er eine vergleichbare Rolle, wie sie auch der Umweltmanager nach ISO 14001 ausübt. Der Energiemanager ist selbstständig verantwortlich und muss sicherstellen, „dass ein Energiemanagementsystem in Übereinstimmung mit dieser Norm eingeführt und verwirklicht ist und aufrechterhalten wird“, wie es in §3.4.1 der Norm formuliert wird. Der Energiemanager könnte beispielsweise auch einen betriebsinternen Arbeitskreis leiten, der sich mit dem Thema Energie beschäftigt und mit Schlüsselpositionen aus dem Unternehmen besetzt werden sollte. In diesem Kreis wäre der erste Schritt der Einführung eines Energiemanagementsystems den Ist-Stand zu bewerten, teilweise schon gelebte und nach Norm geforderte Verhaltensweisen zu kommunizieren, in das System einzubinden und auch die für das Energiemanagement erforderlichen Energieeffizienzbetrachtungen zu koordinieren. An dieser Stelle, aber auch zur Abdeckung aller Forderungen der DIN 50001, bietet es sich in der Regel an, auf externe Energieberater und Managementsystem-Berater zurückzugreifen. Das Ergebnis dieser Arbeiten ist ein Energiebericht des Unternehmens, der auch bereits eine Liste von Energieeinsparmöglichkeiten enthalten sollte (§3.3.1). Auf diesem Bericht beziehungsweise auf einem internen Audit baut dann der so genannte „Management-Review“ als Rückmeldung der Energiedaten an das Top-Management auf (§3.6). Beide Berichte sind in ihren Inhalten nach der DIN  50001 klar definiert.



Aktuelles

Januar 2017

 

Endlich auch ein Förderproramm zur Energieeffizienz für Unternehmen in Sachsen-Anhalt

 

März  2016

 

Zulassung zum Sachkundigen für Klima-,Kälte- und Sorptionsanlagen durch die BAFA,  Nr.1683

 

Januar 2016

 

Ab dem 1. Januar 2016 gilt die verschärfte EneV (Energieeinsparverordnung) für Neubauten.

 

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